Einige der mir am wichtigsten erscheinenden Grundsätze der Baubiologie und deren praktische Umsetzung möchte ich auf diesen Seiten zusammenfassen. In den kommenden Monaten werde ich ein baubiologisches Musterhaus entwerfen und kalkulieren. In diesem möchte ich die mir persönlich am wichtigsten erscheinenden Grundsätze des biologischen Bauens einplanen, und einen Verkaufspreis für das Haus kalkulieren. Ich freue mich darauf, ihnen dieses in den Wintermonaten auf dieser Seite vorstellen zu können.

Definition „Baubiologie“:

Die Baubiologie ist die Lehre von den ganzheitlichen Beziehungen zwischen den Menschen und der Wohnumwelt.

 

Die IBN (Institut für Baubiologie Neubeuern) hat 25 Grundregeln zusammengestellt, die die Ziele der Baubiologie kurz darstellen. Diese auf meiner Seite zu veröffentlichen bedeutet für mich aufzuzeigen, wie weitläufig der Begriff „biologisches Bauen“ ist. Nur selten können alle Bereiche in der Realität optimal verwirklicht werden. Sicher sind es auch individuelle Vorlieben, welche Dinge einem jeden Einzelnen wichtiger sind.

1. Bauplatz geologisch ungestört
2. Wohnplatz abseits von Industriezentren und Hauptverkehrswege
3. Dezentralisierte und lockere Bauweise in durchgrünten Siedlungen
4. Wohnung/ Siedlung individuell, naturverbunden, menschenwürdig, familiengerecht
5. Baustoffe natürlich und unverfälscht
6. Raumflächen atmungsaktiv
7. Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte
8. Filterung und Neutralisierung von Schadstoffen der Luft
9. Ausgewogenes Maß von Wärmespeicherung, Wärmedämmung, Wärmedämpfung
10. Optimale Oberflächen- und Raumlufttemperaturen
11. Strahlungswärme zur Beheizung mit weitgehender Nutzung der Sonnenenergie
12. Geringe und rasch abklingende Neubaufeuchte
13. Angenehmer Geruch oder geruchsneutral; ohne Abgabe toxischer Dämpfe
14. Naturgemäße Licht-, Beleuchtungs- und Farbverhältnisse
15. Orientierung des Schall- und Vibrationsschutzes am Menschen
16. Verwendung von Baustoffen ohne bzw. mit geringer Radioaktiver Belastung
17. Erhaltung des natürlichen luftelektrischen Feldes
18. Ohne Veränderung des natürlichen Magnetfeldes
19. Ohne Ausbreitung technischer elektromagnetischer Felder
20. Die lebenswichtige kosmisch-terrestrische Einstrahlung wird wenig verändert
21. Anwendung physiologischer Erkenntnisse zur Raumgestaltung und Einrichtung
22. Berücksichtigung harmonischer Maße, Proportionen und Formen
23. Zu keinen Umweltproblemen und hohen Energiekosten führend
24. Den Raubbau an knappen und risikoreichen Rohstoffen nicht fördernd
25. Keine sozialen Folgelasten durch schädliche Nebenwirkungen verursachend